GANZ SCHÖN ECHT – über die Realität in den sozialen Netzwerken

21741123_10155291855058292_2343663632058573537_oMir liegt es sehr auf dem Herzen heute mal ein etwas anderes Bild mit Euch zu teilen.

Es zeigt mich ca. drei Wochen nach der Geburt meines Sohnes. Ungeschminkt, müde, erschöpft, mit tiefen Schatten unter den Augen, aber unfassbar glücklich und dankbar darüber, dass alles gut überstanden ist.

Ich habe das Bild ausgewählt, weil es echt ist.

Und weil ich verdammt stolz darauf bin, was mein Körper in den vergangenen Monaten und bei der Geburt geleistet hat.

Ich habe es ausgewählt, um zu zeigen, wie der Körper einer Frau nunmal aussieht, wenn sie ein Kind zur Welt gebracht hat. Auch bei einer Frau wie mir, deren Leben sich seit Jahren auch beruflich nur um Fitness und Gesundheit dreht…

Mein Bäuchlein sieht aus, als ob ich mindestens im 5. Monat schwanger wäre, was aber völlig normal und gesund ist.

Sicherlich gibt es auch Frauen, die einen Monat nach der Geburt schon fast wieder mit einem Sixpack dastehen, aber das sind absolute Ausnahmen und bitte, liebe Mamis und Frauen, lasst diese nicht zu Eurem Maßstab werden.

Warum ich das alles schreibe?

Weil ich mir für uns und unsere Kinder eine Welt wünsche, in der es okay ist, sich selbst zu lieben, auch wenn man nicht dem weichgespülten Schönheitsideal der Insta- und Gesichtsbuchwelt entspricht.

Weil ich mir wünsche, dass wir Frauen uns in den Sozialen Medien gegenseitig unterstützen, anstatt uns gegenseitig zu verurteilen und herunterzumachen!

Ich wünsche mir, dass ihr alle da draußen es schafft, von dieser perfekten Bilderwelt innerlich Abstand zu halten und Euch so anzunehmen wie ihr seid.

Weil ich mir wünsche, dass es in der Insta-Fitnesswelt die Gesundheit und das eigene Wohlbefinden wieder mehr im Vordergrund stehen und nicht so sehr die perfekte Optik.

Ich wünsche mir, nein ich fordere mehr Realität und Ehrlichkeit in den sozialen Netzwerken, vor allem in der Fitness-Szene, damit der digitale Perfektionismus das Selbstbild der Frauen nicht völlig verfälscht und Selbstliebe in unserer Gesellschaft noch eine Chance hat.

Lasst uns keine Traum-Frauen sein, lasst uns echt sein!

Eure Esther

P.s: Das gilt natürlich auch für Männer 🙂